Professoren am Plattenteller: MHMK-Party bis zum Morgengrauen

Die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) in Köln hat sich ein weiteres Mal in Feierlaune gezeigt: „Fisherman’s End – Party till it Hürths“ war diesmal das Motto. Dozenten als DJs heizten ein.

Fotos: Leonie Ney

Die Professoren Ingo Markgraf, Stefan Weinacht und Oliver Lohmar umrahmt von den Party-Models Jasper Carstensen und Lara Schwarzenberg

Mehr als 300 Studierende und Mitarbeitende der MHMK fanden sich im „Bogen 2“ in der Nähe des Kölner Hauptbahnhofs zum Feiern ein. Veranstalter der Party waren Studierende aus dem Studiengang Musikmanagement. Die Party mit Dozenten als DJs wurde komplett medial begleitet: Die Stimmung der Nacht ist auf Foto, Video- und Audiobeiträgen festgehalten.

Der Zeitplan war sehr straff: Acht bekannte Gesichter aus dem Hochschulalltag – Dozenten, Mitarbeiter und Campusleiter Wolfgang Hürth, der Party-Namensgeber – waren als DJs für den Abend geladen. Die Situation war den meisten Gast-DJs in gewisser Weise zwar bekannt: vor einer großen Gruppe junger Menschen zu stehen und zu versuchen, diese in ihren Bann zu ziehen. Und doch war diesmal alles ganz anders, ohne Powerpoint, ohne Skript.


Frau Rahmanan als DJ

Das Experiment gelang. Das Publikum feierte jeden Auftritt lautstark. Alle bestanden ihre Aufgabe – einige sogar mit dem Prädikat „sehr gut“. Viel Beifall erhielt etwa „Prof Lohmar“, der im richtigen Leben als Professor für Eventmanagement unter dem Namen Prof. Dr. Oliver Lohmar bekannt ist. Der gebürtige Kölner hat „in seinem früheren Leben“, wie er sagt, schon manche Wochenenden hinter den Plattentellern verbracht. Er machte über eine Stunde lang Programm und hatte sogar sein eigenes Equipment dabei.

W. Hürth mit Lara Schwarzenberg und Jasper Carstensen

Wer ein persönliches Andenken von der Motto-Party haben wollte, konnte mit „Skipper Carsten“ und „seiner Hafenbraut“, extra engagierten Fotomodellen, ein Foto schießen. Wer es also nicht auf die „Fisherman’s End“ geschafft hat, kann sich das maritime Flair mittels Fotos, Video- und Tonaufnahmen ins eigene Wohnzimmer holen.

Sven Wolff


(Mehr Infos zur Party, Slideshow)

Partyticker

22:00 :: Die Party hat offiziell begonnen. Letztes Zupfen an der Deko. Alles auf seinem Platz. Es sind nur wenige Studenten da, die meisten Anwesenden gehören zu den Organisatoren.

22:30 :: Hurra! Der erste VIP ist da. Braungebrannt, stilsicher und mit einem Lächeln – kommt da gerade wer aus dem Urlaub? Wolfgang Hürth ist da. Er schaut sich um: Nach wie vor kaum Partygäste. Die Veranstalter sind nervös. Die ersten Dozenten sollten bereits auflegen, werden aber gebeten zu warten. Was ist denn hier los?

23:02 :: Der Raum füllt sich mit Nebel und Menschen. Währenddessen laufen die Lieblingshits der Professoren und Dozenten. Als Journalistik-Professorin Marlis Prinzing, alias „Djane Mary-Liz“, ihren Auftritt mit Janis Joplin (Mercedes Benz) beginnt, ist es für einen kurzen Moment sehr still. Darauf folgen rockige Evergreens, die zu diesem Zeitpunkt des Abends noch nicht zünden. Schade.

23:26 :: Nun wird’s elektronischer. Prof Sibylle Stürmer hört heute nur auf den Namen „Lady Stormer“. Die anderen Gast-DJs warten schon neben ihr und versuchen, sich den einen oder anderen Griff noch abzuschauen.

00:03 :: Anderer DJ, andere Herangehensweise: DJ RambaZamba, alias Nicole Rahmanan, feuert die Studierenden an. Die Assistentin der Campusleitung findet den richtigen Ton, und die Party nimmt ihren Lauf.  Die Tanzfläche füllt sich, und die Leute tanzen zu Pop, Rock und Dance-Liedern. „Am Anfang war ich besorgt, aber jetzt ist es cool!“, sagt eine Besucherin.

00:38 :: Nach anfänglichem Zögern fängt die Party an, sich in die Herzen der Studenten zu wummern. Es herrscht eine tolle Stimmung. Doch noch wird mehr geredet als getanzt.

01:14 :: DJ West Coast Campus, oder doch Wolfgang Hürth? Spielt keine Rolle – mit HipHop- und RnB-Beats landet der Namenspate der Party einen vollen Erfolg. Mittlerweile sind die meisten da und befinden sich auf der Tanzfläche. Wer nicht tanzt, holt sich höchstens was zu trinken, oder schnappt draußen frische Luft. Es ist heiß im Bogen 2. Party on!

02:10 :: Die Anfangsschwierigkeiten sind mittlerweile vergessen. DJ Prof. Lohmar bringt die Party mit krachenden Elektrobeats zum Kochen. Man merkt sofort – der Mann hat Ahnung. Der Professor für Eventmanagement mischt bekannte Evergreens aus den vergangenen Jahrzehnten und legt frische elektronische Beats darunter. Das Ergebnis: eine Menge verblüffter, aber ausgelassen feiernder junger Menschen.

02:32 :: Kaum einer steht still. Überall wird getanzt. Wer zu wenig Platz hat, sucht sich diesen auf den verschiedenen Podesten. Keiner denkt an den Morgen.

03:01 :: Mittlerweile haben alle Gast-DJs ihren Auftritt gehabt. Der Resident hat ein einfaches Spiel mit der Menge. Alles tanzt und hat Spaß.

03:32 :: Erste Aufbrauchstimmung unter vielen Gästen. Alles rückt näher zum DJ-Pult. Es geht heiter weiter.

04:30 :: Ein harter Kern von Partymenschen feiert weiter. Es heißt nicht umsonst: Party till it hürths. Der seinen Namen alle Ehre macht. Erst nun verlässt Wolfgang Hürth die Hallen.

05:00 :: Irgendwann ist leider alles vorbei. Auch diese tolle Party. Die Lichter gehen an, und das letzte Lied wird gespielt. Von Anfang bis Ende ein gelungene Nacht. Viele der Gäste sind bestimmt schon im Bett oder auf dem Weg dorthin, hier wird noch aufgeräumt und abgerechnet. Auch ich mache mich nun auf den Weg – insgesamt eine tolle Party :-)

Sven Wolff

Die Akteure + Timetable (Chronologisch):

DJ Mary-Liz (n.A.) Prof. Dr. Marlis Prinzing
DJ Lady Stormer (Tumbleweed Rock) Prof. Sibylle Stürmer
DJ RambaZamba (World Music) Frau Rahmanan
DJ Anna (Ü-Ei Sounds) Anna-Carolin Weber
Der Dorforganist (Kinderzimmerpunk) Prof. Dr. Stefan Weinacht
DJ Brand New (House & HipHop) Prof. Dr. Ingo Markgraf
DJ West Coast Campus (HipHop & R&B) Wolfgang Hürth
Prof. Lohmar (Live Performance) Prof. Dr. Oliver Lohmar

TV-Moderator Ulrich Meyer: Gewalt liefert unerschöpflich Themen


Er gilt als Pionier des Privatfernsehens: Fernsehproduzent und Moderator Ulrich Meyer (Akte 2012). „Seid hartnäckig. Seid neugierig. Und werdet nicht müde, das Schreiben zu üben“, schärfte er den Studierenden ein. Meyer kam auf Einladung der Journalistik zur Ringvorlesung an den Campus Köln der MHMK.

Eben noch im Flieger aus Berlin, stellt sich TV-Profi Ulrich Meyer spontan den Fragen der Kölner MHMK-Studentenreporter. (Fotos: Andreas Korn)

Ulrich Meyer steht seit 27 Jahren vor der Kamera – mit heißblütigen Talk-Formaten wie Einspruch und seit 1995 als Moderator des Magazins Akte. Erfolgreich ist er auch als TV-Produzent. Bei der MHMK berichtete er über Fernsehen, Gewalt und starke Gefühle. Meyers Firma Meta productions setzt neben Verbraucherfragen auf die Berichterstattung über Kriminalität. „Da sind die Themen unerschöpflich, das weiß jeder Polizeireporter. Weil da draußen in jedem Augenblick jemand unterwegs ist, der die Polizei ganz neu beschäftigt – und damit auch die Journalisten.“

Dabei hätten sich das öffentlich-rechtliche und das private Fernsehen in ihren Ausdrucksformen überraschend stark angenähert. Mit Folgen auch für ihn: „Vor 20 Jahren hätte ich nicht mal eine Bockwurst in der WDR-Kantine bekommen“, sagt Meyer, heute gingen er und seine Reporter in die „Teppich-Etagen“ der ARD-Anstalten und produzierten etwa wöchentliche Formate für den MDR sowie Reportagen für WDR, NDR – und seit neuestem für das ZDF.

Ulrich Meyer: Wer Journalist werden will, sollte jeden Morgen mindestens fünf Fragen an die Welt haben. Fragen, nicht Meinungen!

Einleitend hatte MHMK-Journalistikprofessor Dr. Thomas Hestermann erläutert, wie das Fernsehen das Bild von Gewalt verfremdet. Während Gewaltopfer meist Männer sind, zeigt das Fernsehen vor allem weibliche Opfer. Bei gleicher Fallzahl wird über Gewalt an Kindern zwischen 6 und 13 Jahren mehr als 40mal so viel berichtet wie über Gewaltopfer älter als 60. Kein Sender-Redakteur werde sich dafür stark machen, das „Grauen im Altersheim“ zu zeigen, erklärt  Meyer. „So ein Beitrag funktioniert nur über die hübsche Enkelin, die der Sache nachgeht – und diese Enkelin müssen meine Reporter finden.“

Ob er nicht befürchten müsse, mit Gewaltberichten Nachahmungstäter anzustiften, fragt MHMK-Student Jonathan Ponchon – beispielsweise, wenn der Attentäter Breivik zum Medienstar avanciere. Die Folgen seien schwer einzuschätzen, räumt Meyer ein, „aber wir können uns nicht aus der Welt verabschieden“. Breiviks Attentat werde die Öffentlichkeit auf Jahrzehnte begleiten; die Ungeheuerlichkeit seiner Tat werde am ehesten transportiert durch die immer wieder schockierenden Bilder von den Tatorten.

Was er von dem Tabubruch der Hochspringerin Ariane Friedrich halte, die den Namen eines angeblichen Stalkers auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht hatte, fragt MHMK-Studentin Eva Haas. „Sie hätte sich besser ans Fernsehen gewandt“, meint Meyer. Verantwortungsbewusste und erfahrene Redakteure hätten einen Weg gefunden, die Persönlichkeitsrechte zu wahren und den mutmaßlichen Stalker dennoch zu einer Reaktion zu bewegen. „Die sozialen Netze bergen eine ungeheure Zerstörungskraft für die Beziehungsnetze in der analogen Welt.“

Zum Schluss appelliert Ulrich Meyer an die Studierenden: Wer morgens nicht mit fünf Fragen („Nicht Meinungen!“) an die Welt aufwache, sollte sich den Berufswunsch Journalist noch mal überlegen. „Das Wort Nein hat zunächst keine Bedeutung, seid hartnäckig.“ Und er rät, am Wochenende auf die Dörfer zu gehen und fürs Lokalblatt zu schreiben. „Werdet nicht müde, das Schreiben zu üben!“ (the)

MHMK-Lehrbeauftragter gewinnt Deutschen Webvideopreis 2012

Jens Heinen, Lehrbeauftragter im Studiengang Mediendesign an der MHMK Köln, hat mit seiner Firma Lichtfaktor den Deutschen Webvideopreis 2012 gewonnen.

Das Webvideo von Jens Heinen und seinen Kollegen erhielt eine doppelte Auszeichnung. Sowohl die Jury als auch das abstimmende Publikum kürten das Video zum Sieger in der Kategorie Academy Approved Art (AAA). Sie überzeugten Jury und Fans mit dem Video „dENIZEN Shine a light for nature“. In dem Clip verwandelt sich die Stadt Köln in ein Biotop mit Meerestieren.

CC-BY-NC: EWVA/Christof Wolff

Das gesamte Video ist mit einer Fotokamera und Langzeitbelichtungen entstanden und kommt komplett ohne Computereffekte aus. Der Clip wurde in vier kalten Nächten in der Stadt Köln gedreht.

Die Siegerehrung fand Anfang April vor 500 Gästen im Savoy Theater in Düsseldorf statt. Eine sechsköpfige Experten-Jury unter dem Vorsitz von Mario Sixtus (Elektrischer Reporter, ZDF) hatte aus gut 7.000 Einreichungen die Preisträger ausgewählt und insgesamt 24 Webvideo-Produktionen für den Publikumspreis nominiert.

Christof Breidenich, Leiter des Studiengangs Medien- und Kommunikationsdesign am Standort Köln, freute sich über den Preis seines Dozenten. „Es ist klasse, dass er sein Know-how und seine innovativen Ideen in unseren Studiengang am Campus Köln einbringt. Mit Jens Heinen haben wir für die relativ neuen Felder der multimedialen Performance im öffentlichen Raum sowie für die Gestaltung interaktiver dreidimensionaler Umgebungen einen ausgewiesenen Experten an Board. Dieser Bereich wird für Mediendesigner in der Zukunft sicher noch wichtiger werden.” (RS)

Das preisgekrönte Webvideo „dENIZEN Shine a light for nature“:

„Zur Sache: Schätzchen!“

Designstudenten der MHMK Köln gestalteten Plakate zu der Sonderausstellung des Kölnischen Stadtmuseums

Am 16. März 2012 eröffnete das Kölnische Stadtmuseum die Sonderausstellung „Zur Sache: Schätzchen!“ Das erste Mal in seiner Geschichte können Besucher bisher verborgene Schätze sehen: 300.000 Objekte zur Kölner Kunst- und Kulturgeschichte befinden sich im Depot des Museums. Jetzt kommen einzelne Schätze durch die Sonderausstellung ans Licht.

Die visuelle Kommunikation zur Ausstellung „Zur Sache: Schätzchen!“ gestalteten die Studierenden des ersten Semesters des Studiengangs Medien- und Kommunikationsdesign an der MHMK, Campus Köln. Die Studierenden reichten den Vertretern des Stadtmuseums zahlreiche Entwürfe für ein Ausstellungsplakat ein. Den finalen Auftrag erhielt die Studentin Tatjana van de Kletersteeg. Sie designte das offizielle Plakat und eine dazu passende Broschüre und Einladungskarte.

Die Broschüren sind mit einer Auflage von 10 000 Stück in Umlauf. Das Plakat hängt derzeit in Form von City-Light-Aushängen in verschiedenen Teilen der Stadt und als Megaprint am Museumsgebäude.

Das finale Plakat und die anderen Plakatentwürfe sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Prof. Dr. Christof Breidenich, Studiengangleiter Medien- und Kommunikationsdesign an der MHMK Campus Köln, ist über die gelungene Zusammenarbeit erfreut: „Wir sind stolz, dass sich sowohl unsere Studierenden als auch unsere Kooperationspartner so stark für eine produktive Zusammenarbeit einsetzen.“

Die Gestaltung der Ausstellungsplakate erfolgte im Rahmen des Seminars „Informations- und Kommunikationsdesign“. Dr. Michael Euler-Schmidt, Kurator der Depotausstellung, ist mit dem Ergebnis der Zusammenarbeit sehr zufrieden: „Die Kooperation mit der MHMK ist in allen Bereichen, ob Plakat, Broschüre oder Einladungskarte, auf den Punkt genau gelungen. Dass die Qualität der Umsetzung bereits im ersten Semester so gehaltvoll ist, hat mich besonders überrascht.“

Der Studiengang Medien- und Kommunikationsdesign der MHMK Köln realisiert regelmäßig Projekte für das Kölnische Stadtmuseum. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Ausstellungsplakats „Zur Sache: Schätzchen!“ ist bereits ein weiteres Projekt in Planung. (AG)

Prinzessin mit Bier und vielen Überstunden

Studenten der Medienhochschule MHMK entwickelten professionelle Werbekampagnen für das Kölner Stadtmuseum und die Brauerei Gaffel.


Köln (23.1.2012) 15 Wochen lang hat ein Team von Studenten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) an Werbekampagnen für das Kölner Stadtmuseum und die Brauerei Gaffel gearbeitet. Die Ergebnisse konnte man Anfang Januar auf 150 Großflächen in Köln bewundern. Unter den verschiedenen Motiven war auch Christina zu sehen. Die 24jährige MHMK-Studentin posierte als Karnevalsprinzessin, die gerade zum Kuss ansetzt. Doch kein Frosch sollte verwandelt werden, sondern auf Ihrer Hand steht ein schaumiges Gaffel Kölsch.

Möglich gemacht hat die Kampagnen die Kölner Ströer Out-of-Home Media AG. Bereits seit acht Jahren fördert Rüdiger Storim, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien GmbH solche Praxisprojekte unter dem Motto „Raus aus dem Hörsaal, rein in die Wirtschaft“. Mittlerweile sind es über 30 Hochschulen, die mit dem Spezialisten für Außenwerbung in dieser Form kooperiert haben.

Bei der aktuellen Kampagne der MHMK-Studenten zeigte sich der Geschäftsführer von der Professionalität der studentischen Werbeteams besonders beeindruckt. „Für uns steht die professionelle Verzahnung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt“, sagt er. „Wir nehmen als Unternehmen unsere soziale und ökologische Verantwortung ernst und stellen für regionale und lokale Projekte gern unsere Medien und unser Know-How zur Verfügung.“

Das Projekt war aus Sicht der Beteiligten für alle ein Erfolg: Die Studierenden haben die Praxis kennengelernt, die Partnerunternehmen Gaffel und das Kölner Stadtmuseum haben Konzepte für innovative Werbekampagnen erhalten und Ströer konnte sich in diesem Umfeld als kompetenter und sozial engagierter Partner positionieren.

„Wir arbeiten gerne und regelmäßig mit Praxispartnern zusammen, damit die Studierenden bereits im Studium Praxiserfahrungen sammeln können, um dann auch im Pflichtpraktikum sofort eigenständig in Agenturen und Unternehmen mitarbeiten zu können“, erklärt Bianca Matzek, verantwortliche Professorin im Studiengang Medienmanagement für das Projekt an der MHMK Köln.

Für die Studierenden war es Nerven aufreibend vor der Geschäftsführung der Partnerunternehmen ihre Ideen zu präsentieren. Nur die besten Kampagnenideen wurden ausgewählt, so dass viele gute Ansätze am Ende nicht realisiert wurden. Eben wie im echten Leben. „Wir haben unterschätzt, wie viel Arbeit das Ganze ist. Da waren mehr als nur ein paar Nachtschichten notwendig“, erklärt eine Studentin. „Aber es hat sich gelohnt. Das Projekt war eine tolle Erfahrung.“

Mit Speed-Dating zum begehrten Praktikumsplatz

Careerday: Elf Unternehmen aus der Medienbranche präsentierten sich auf dem aktuellen Career Day der MHMK Köln.

Fotos: Dr. Andreas Korn

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Der gesamte Nachmittag war am Mittwoch von 14h bis 18h für den Career Day an der MHMK reserviert. Ziel war es, dass die Studierenden sich frühzeitig mit verschiedenen Karrieremöglichkeiten auseinandersetzen. Die Leiterin des Career Service an der MHMK Köln, Sabine Quiter, hatte Unternehmensvertreter von Ketchum Pleon, E-Plus, Hupe Film, Kölner Stadtanzeiger, Link TV, Media Consulta, PutpatTV, Uniplan, Sport und Markt, Filmwerkstatt, KölnDesign und Sporttreff eingeladen.

Nach zwei einführenden Reden von Campusleiter Wolfgang Hürth und Prodekan Prof. Dr. Ralf Spiller gab es zunächst Vorträge und anschließend ein Get-Together in der Aula der Hochschule, während dessen man ungezwungen mit den Unternehmensvertretern ins Gespräch kommen konnte.

Anschließend begann das Job-Speed-Dating. Dabei konnten Studierende Vertreter der Unternehmen jeweils 10 min alleine treffen und Karrieremöglichkeiten ausloten. Die Firmenvertreter hatten jeweils im Vorfeld die Lebensläufe der Kandidaten erhalten.

Rund 70 Studierende nahmen das Angebot der Hochschule wahr und zeigten sich sehr zufrieden. „Interessante Unternehmen, aufgeschlossene Referenten und ein spannendes Job-Speed-Dating“, fasste ein Teilnehmer den Tag zusammen. (RS)

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Career Day (2 Reviews von Journalismus Studenten)

Career Day an der MHMK in Köln: Eine gute Sache

von Betty Severin

Es ist 13.50 Uhr, der Raum füllt sich langsam, nur langsam, noch wirken die vereinzelten Studentengruppen in dem weiß-blauen Raum irgendwie verloren. Nicht nur sie warten darauf, dass die Anzahl der Gäste steigt. Die Damen und Herren, die sich fein gekleidet an den weißen Stehtischen in der Mitte positioniert haben, schauen besonders oft in Richtung Tür. Nach und nach trudeln weitere Studenten ein.

Es geht los, Wolfgang Hürth, der Campusleiter der Macromedia Hochschule, greift zum Mikrophon. Mit freundlichen Worten begrüßt er die Menge, bedankt sich, aber lässt doch durchblicken, dass er sich über „ein paar mehr Leute“ schon gefreut hätte. Denn heute ist Career Day an der Hochschule für Medien und Kommunikation. Verschiedene Firmen, vertreten durch die Damen und Herren an den Stehtischen, stellen ihr Unternehmen vor, die Studenten können sich bei den Vertretern informieren, sogar Vorstellungsgespräche führen und Visitenkarten ergattern.

Eine gute Sache. Nachdem dann genug einführende Worte gesprochen sind, stürmen alle Studenten zum Ablaufplan, es ist kein Durchkommen mehr, jeder will nun entscheiden, welche Präsentation für ihn die interessanteste wäre. Hupe-Film, pupat.tv, E-Plus sind unter anderem heute hier vertreten.

Langsam lichtet sich die Lobby, und die Leute begeben sich in die Präsentationsräume, gespannt, auf das was kommt. Dann treffen sie sich wieder, mit Visitenkarten in den Taschen, bereit, noch mehr Kontakte zu knüpfen und schließlich das Buffet zu entern.

Career Day: Sprungbrett in die Karriere

Von Niklas Braun

Angeregtes Geplauder füllt den Raum. Das Foyer der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) ist mit  Imbisstischen zugestellt. Darauf stehen Papierschilder, bedruckt mit Namen von Medienunternehmen. Ihre Vertreter stützen sich auf die Tische, unterhalten sich noch mit Professoren der Hochschule und wissenschaftlichen Mitarbeitern. Es ist der jährliche Career Day der MHMK.

Dann wagen sich die ersten Studenten vor und stellen Fragen zu den Unternehmen, deren Philosophien und Alltagsgeschäften. Sie sammeln Kontaktdaten, Visitenkarten – wie sie es gelernt haben. Die Vertreter halten Vorträge, informieren über ihre Agenturen, Produktionsfirmen oder Redaktionen. Der Career Day bringt potentielle Arbeitgeber, die junge, frische Arbeitskräfte suchen, und diese zukünftigen Medienmacher zusammen. Noch sind sie in der Ausbildung, bald aber sollen sie im Durcheinander der verschiedenen Medienhäuser einen Job suchen und vor allem auch finden. Der Career Day dient ihnen dabei als Sprungbrett.

MHMK-Studierende gestalten Career-Lounge


Innerhalb der C´n`B Convention diente die Career Lounge als Anlaufstelle

für Studierende, Berufseinsteiger und Arbeitgeber

Die C´n´B Convention ist eine Netzwerkveranstaltung für die Kreativwirtschaft im Rahmen der c/o pop. Etwa 2.000 Besucher kamen zu der Messe, darunter zahlreiche Entscheider aus den Bereichen Musik, Event, Film, Design und Medien. Die Veranstaltung fand vom 22.- 24. Juni 2011 im Staatenhaus (Messegelände) in Köln statt.

Die MHMK-Studierenden entwickelten das Konzept für die Career Lounge sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm. Unterstützt wurden sie dabei von Oliver Lohmar, Professor für Sport- und Eventmanagment sowie Christof Breidenich, Professor für Medien- und Kommunikationsdesign, beide von der MHMK Köln.

Referenten an den beiden Tagen waren u. a. Fabian Gerhartz (Lautstark Agentur für InEar Marketing GmbH) und Dr. Jo Deutschmann (Deutsche Telekom AG). Das Programm rund um die Lounge behandelte Themen wie Existenzgründung, Arbeitsmarkt- und Branchenentwicklung, Trends und benötigte Qualifikationen.

MHMK Köln verabschiedet feierlich 100 Absolventen

In Robe und Hut gekleidet nahmen die Studierenden in der Wolkenburg in Köln ihre Abschlusszeugnisse entgegen.

Über 400 Personen füllten den größten Saal der Wolkenburg in der Nähe des Neumarkts bei der feierlichen Abschiedszeremonie der Absolventen.

Als Gastrednerin betrat zunächst Angela Spizig, Bürgermeisterin von Köln, die Bühne und erläuterte warum die Domstadt so viele Medienschaffende anzieht.

Den Höhepunkt des Abends bildete ein Gespräch mit dem Entertainer und Produzenten Alfred Biolek, das von Journalistikprofessorin Marlis Prinzing moderiert wurde. Dabei betonte Biolek, dass er mit den Gästen in seinen Sendungen nie Interviews, sondern immer Gespräche geführt habe. Und ob nun mit Helmut Kohl oder Wladimir Putin, häufig sei es dann eben auch um das Essen oder das Kochen gegangen.

Anschließend wurde jeder Absolvent persönlich auf der Bühne gewürdigt und die Abschlussbesten ausgezeichnet. Nach den obligatorischen Abschlussfotos fiel der Startschuss für das Buffet. Den Schluss fand der Abend auf der MHMK-Absolventen-Party im Media-Park Köln. (RS)

Fotos: Mehdi Javaheri

Freshers Days Wintersemester 2011

Einführungstage: Auftakt auf dem Schiff “MS Drachenfels” durch den Campusleiter Wolfgang Hürth und den Prodekan Prof. Ralf Spiller. Fotos geben zudem Eindrücke vom Workshop am Campus und der finalen Präsentation (28. – 30. 10.2011). Bestenehrung aus dem Mediendesign dieses Jahr mit Christopher Hauffe (2. Reihe von oben, 3. Foto von links) sowie weiterer Studenten der Studiengänge JO, MM, FF.

Fotos: Tim Meiers (Student im Mediendesign)